Ethereum – Großer Bruder vom Bitcoin oder böser Stiefvater?

Die Kryptowährungen Ethereum und Bitcoin
Ethereum hat ein unwahrscheinlich großes Potential und steht in direkter Konkurrenz zu Bitcoin.

Im Allgemeinen werden diese digitalen Währungen immer bedeutender. Selbst Großkonzerne bedienen sich dieser inzwischen.

Aber auch kleinere Anleger hoffen auf einen weiteren Anstieg. Das Interesse steigt und man erkennt die zahlreichen Vorteile.

Ein schnelleres Zahlungsverkehr wird ermöglicht und die Bitcoin-Szene wächst. Doch wer ist dominanter: Ether oder Bitcoin?

Ethereum hat Potential

Ohne Zweifel kann bei beiden Währungen von einer richtigen Erfolgsgeschichte gesprochen werden. Ether kann sich über einen Anstieg von unglaublichen 3900 Prozent innerhalb des Jahres freuen, Nachgefragt hat berichtet. Das bedeutet in der Realität, es ist ein Anstieg von acht auf 320 Dollar zu verzeichnen.

Seit August konnte Bitcoin über 50 Prozent gewinnen und der Ethereum-Kurs stieg um 44 Prozent.

Bitcoin wird also von Ether stark in die Enge gedrängt. Generell hat man es hier ohne Zweifel mit dem stärksten Bitcoin-Konkurrenten zu tun. Keine andere Kryptowährung kann in diesem Umfang punkten.

Also hat die Situation etwas vergleichbares mit dem bösen Stiefvater und dem übermächtigen großen Bruder?

Es wird wohl eher eine Kombination aus beiden sein und darüber hinaus noch eine Persönlichkeit für sich.

Digitale Währungen gewinnen an Bedeutung
Generell müssen die digitalen Währungen, auch als Kryptowährungen weiterhin ausgeweitet werden. Ethereum verfügt über eine integrierte Plattform und kann durch Blockchain mühelos transferieren und sämtliche Werte festschreiben.

Dies erregt natürlich Aufmerksamkeit und die Faszination steigt. Die großen Gewinne sorgen für das gewünschte Interesse, man möchte ebenfalls profitieren. Vor allem Ether machte also großes Aufsehen und genau deshalb ist eine Überflügelung des Bitcoin zeitweise denkbar.

Es handelt sich um reine Spekulationsobjekte, die satte Rendite versprechen und einen Kursgewinn ermöglichen. Bitcoin hat mittlerweile einen ungefähren Anteil von etwa 45 Prozent, sofern man alle Kryptowährungen berücksichtigt.

Unterstützung von Großkonzernen vorhanden
Ein steigender Wert ist von zahlreichen Marktbeobachtern zu erwarten.

Für diesen andauernden Aufwärtskurs des Ether spricht aber auch die allgemein technische Einfachheit und die flexible Gestaltung. Genau diese Ziele hatte sich bereits der Entwickler Vitalik Buterin gesetzt.

Wie es aussieht, ist das Ziel erreicht und Ether genießt inzwischen das Ansehen, welches gewünscht wurde.
Viele Investoren und Firmen haben dieses starke Potential erkannt und setzen ebenfalls auf diese Kryptowährung.

Durch die Blockchain Plattform wird auch eine bedeutende Unterstützung der Großkonzerne gesichert. Namenhafte Firmen wie Toyota, Intel oder JP Morgan sind am Erfolg des Ethereum im großen Maß beteiligt. Ebenso sollte das Thema der stattfindenden Transaktionen nicht vernachlässigt werden. Ethereum ermöglicht eine weitaus größere Menge als vergleichsweise der Konkurrent Bitcoin.

Genau dieser Punkt stößt auf große Kritik und entspricht nicht den Anforderungen der technischen Flexibilität.

Technische Flexibilität
Was einerseits wichtig ist, birgt auf der anderen Seite natürlich auch entsprechende Risiken. Genau dies trifft auf die Faktoren technische Flexibilität und Sicherheit zu.

Ethereum wird immer wieder Zielscheibe von Hacker-Angriffen, welche teilweise auch gelingen. Somit wird das Ansehen zum Teil geschmälert und nicht alle Investoren vertrauen auf Ether. In diesem Punkt schneidet dann doch wieder Bitcoin besser ab.

Es bleibt also ein andauernder harter Kampf zwischen beiden Marktführern, der wechselnd für den einen oder zeitweise für den anderen ausfällt. Aber auch alternative Währungen, wie Litecoin sind hauptsächlich auf dem asiatischen Markt nicht zu unterschätzen.

Das führt zu einer Spaltung der Community und die Unsicherheit wächst. Man sollte sich aber in erster Linie bewusst sein, dass es in keinem Fall eine absolute Sicherheit gibt. Es handelt sich in sämtlichen Fällen um Spekulationen, welche sowohl einen Gewinn als auch einen Verlust bedeuten können.

Blockchain Projekte und Börsengänge

Bitcoin gilt noch immer als Richtlinie. Sinken hier die Werte, so sind die übrigen Coins noch härter betroffen. Einbußen können dennoch nicht gänzlich verhindert werden.

Diese Börsengänge sind definitiv nicht für jeden Unternehmer die ideale Lösung. Dennoch ist der Siegeszug dieser Währungen nicht aufzuhalten.

Trotz Niederlagen und Rückschlägen werden Ether und Bitcoin zur Normalität werden. Wer sich für welche Kryptowährung entscheidet, kann in diesem Fall nicht absolut erklärt werden. Persönlicher Gebrauch, Verwendungszweck, Nutzerverhalten oder Marketing werden diesbezüglich einen großen Anteil leisten.

Die Familie der Kryptowährungen
Wie in einer guten Familie hat jeder seine Stärken und Schwächen. Genau dies ist mit den Kryptowährungen zu vergleichen.

Ethereum nimmt eine Führungsposition ein, kann aber auch als großer Bruder von Bitcoin an seine Grenzen kommen. Ebenso muss ein Stiefvater nicht immer böse sein und Ethereum schadet Bitcoin nicht im eigentlichen Sinn. Man sollte also abwägen, welche Währung für die eigene Person eher geeignet ist.

Alternativ sollte man sich natürlich fragen, ob der Einstieg in dieses Geschäft überhaupt lohnt und wenn ja, in welcher Dimension. Trotz großer Gewinnchancen und guter Prognosen kann es zu jeder Zeit zu einem Absturz, unerwarteten Ereignissen oder anderen Zwischenfällen kommen.

Am besten geht man langsam an das Thema heran und informiert sich immer wieder tagesaktuell.

Denn sowohl Ethereum als auch Bitcoin könnten noch so manche Überraschung erleben. Diese würde dann von anderer Seite kommen und die Rangliste nochmals verändern.